Unsere Kindergärten


Welcher Kindergarten ist für uns der richtig?

Und was zeichnet eigentlich die katholischen Kindergärten aus?

Diese Frage haben sich schon viele Eltern gestellt. Gern stellen wir Ihnen unsere Kindergärten vor, um Ihnen die Wahl des richtigen Kindergartens erleichtern.


 

Wesensmerkmale katholischer Kindergärten

Für alle Mitarbeiterinnen in katholische Kindergärten gilt: Durch ihre Tätigkeit tragen diese dazu bei, dass die jeweilige Einrichtung ihren Teil am Sendungsauftrag der katholischen Kirche erfüllen kann. Deshalb muss sich das gesamte Handeln und "Sein" der Einrichtung an der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche ausrichten. "Der kirchliche Dienstgeber kann pastorale, katechetische sowie in der Regel erzieherische und leitende Aufgaben nur einer Person übertragen, die der katholischen Kirche angehört."

Die Folge davon ist, dass alle Erzieher/innen in katholischen Kindergärten katholisch sind, und "die rechte Gesinnung" nachgewiesen werden muss.Dies sorgt erwartungsgemäß für eine starke Selektion der Bewerber/innen für Stellen in diesen Kindergärten.

Die Verknüpfung von religions- und allgemeinpädagogischen Zielen

Die religiöse Erziehung von Kindern gehört seit Bestehen der katholischen Tageseinrichtungen für Kinder zu ihren Wesensmerkmalen und grundlegenden Aufgaben. Es wird gebetet, von Gott, Jesus, biblischen Gestalten und Heiligen erzählt; es werden religiöse Lieder gesungen und kirchliche Feste gefeiert. Manches jedoch, was eigentlich aus christlicher Intention an Themen behandelt, an Verhalten ausprobiert und erlernt, an Einstellungen und Werten vermittelt wird, unterscheidet sich rein äußerlich kaum von einem humanistisch geprägten Erziehungsstil. Die Besonderheit der religiösen Erziehung kann darin gesehen werden, dass mit dem Kind auf eine Art und Weise umgegangen wird, die ihm hilft, zum Leben - trotz seiner Widrigkeiten und leidvollen Geschehnisse (die auch das kleine Kind schon erfährt) - eine positive, bejahende, erwartungs- und hoffnungsfrohe Einstellung zu finden.

Das Bild des Kindes im katholischen Kindergarten

Katholische Kindergärten orientieren sich in ihrem Bild vom Kind am christlichen Menschenbild. Das bedeutet: Der Mensch ist Mensch von Beginn an sowie "Person". Dabei bedeutet "Personsein" im christlichen Menschenbild, die elementare Menschenwürde zu besitzen, die im Geschaffensein durch Gott und als Abbild Gottes begründet ist (= "Imago-Dei-Gedanke", die Natur wird als "Spur Gottes" gesehen). Diese Grundannahme der Personalität des Kindes hat zur Konsequenz, dass ihm ebenso Akzeptanz und Respekt gebührt wie einem Erwachsenen. Dem Kind wird zwar ein fundamentales Vertrauen in seine Anlagen und Begabungen, sein Wachstumsstreben und seinen Entfaltungswillen entgegengebracht, es wird aber auch als erziehungsbedürftig angesehen. Deshalb braucht es bei der Entwicklung seiner Ich-Identität Anregung, Unterstützung und die beistehende Nähe von Erziehenden sowie die Auseinandersetzung mit ihnen. Dabei bedeutet religiöse Erziehung das Eingehen auf die grundlegenden Lebensfragen, die bereits schon für das kleine Kind relevant sind. Solche können sein: "Woher komme ich?", "Was kommt nach dem Tod?" Die religiöse Erziehung erfolgt situationsorientiert, d.h., dass sie die religiösen Inhalte nach Möglichkeit mit Blick auf die Situation des Kindes thematisiert (siehe Beispiel III). Das Kind muss in seiner momentanen Verfassung, mit seinen Fragen und Anliegen, mit seinen Möglichkeiten und Grenzen des Verstehens, mit seiner eigentümlichen Art, Dinge und Geschehnisse emotional zu erfassen und zu verarbeiten, erkannt und berücksichtigt werden. Ein solches Eingehen auf das Kind ist die Bedingung dafür, dass der Glaube einen Platz in seinem Leben und in der Gemeinschaft der Kinder finden kann. Konkret bedeutet dies, dass die religiöse Erziehung auf der Ebene geschieht, auf der sich das Kind im Erkennen und Erfassen seiner selbst und der Welt gerade befindet.

Kath. Pfarrei St. Antonius Recklinghausen

Antoniusstr.10

45663 Recklinghausen